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Mit Kredit vom Chef ins eigene Häuschen

Das Schaffen von Wohneigentum ist immer eine kostspielige Angelegenheit und wer clever finanzieren will, sollte überall nach finanziellen Erleichterungen suchen. Fördergelder gehören genauso dazu, wie gegebenenfalls ein Kredit vom eigenen Arbeitgeber.

Grundsätzlich sind keine rechtlichen Verpflichtungen damit verbunden; vielmehr soll die Motivation der Arbeitnehmer gestärkt werden, wenn der Chef dazu beiträgt, den eigenen Wohntraum zu realisieren. In der Regel wird ein solches Darlehen zu einem günstigen Zinssatz vergeben. Wie bei einem herkömmlichen Bankkredit auch, gelten bei einem Arbeitgeberdarlehen Vorschriften, die jedoch auch durch zusätzliche Vereinbarungen ergänzt werden können.
Wichtiges Kriterium ist der Gleichbehandlungsgrundsatz. Auf diese Weise soll gewährleistet werden, dass auch Teilzeitbeschäftigte die Möglichkeit erhalten, von dem zinsgünstigen Arbeitgeberdarlehen profitieren zu können. Ablehnen kann der Chef einen Kredit nur dann, wenn sein Arbeitnehmer verschuldet ist.
Grundsätzlich sollte der Darlehensvertrag auch bestimmte Punkte enthalten, die alle Modalitäten vertraglich definieren.
Die Darlehenshöhe, die Kündigungsvoraussetzungen, die Verzinsung und die Rückzahlungsmöglichkeiten sollten zu den festen Bestandteilen gehören. Sollte der Darlehensvertrag keine Angaben über eine Verzinsung enthalten, gilt das Arbeitgeberdarlehen als zinslos erteilt. Doch eines sollte man nicht vergessen: der komplette Kreditbetrag gilt als Arbeitslohn, der versteuert werden muss. Dies gilt auch dann, wenn der Arbeitgeber auf eine Rückzahlung verzichten sollte.
In der Regel kann der Darlehensnehmer die Belastungsrate mit seinem Einkommen verrechnen lassen. Als Sicherheitspuffer gilt eine Pfändungsfreigrenze, damit das Einkommen nicht aufgezehrt werden kann. Scheidet man aus dem Unternehmen aus, muss das Darlehen nicht sofort zurück gezahlt werden; schließlich gilt auch hier eine dreimonatige Kündigungsfrist. Untersagt ist auch eine überhöhte Zinsforderung. Wird das Darlehen an den Arbeitgeber zurück gezahlt, können höchstens die banküblichen Zinsen verlangt werden.


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