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Hauskauf: Kosten nicht zu eng ansetzen, Nebenkosten einkalkulieren

Contract_baufi_thumb.jpgWer das Geld für den Kauf seines Traumhauses in der Tasche hat, hat noch lange nicht alle Kosten berücksichtigt. Zusätzlich kommen noch die Erwerbsnebenkosten dazu, die einen nicht unerheblichen Teil der Baufinanzierung ausmachen.

Erst wenn man sich der Kosten eine Immobilie bewusst ist, sollte man eine Immobilienfinanzierung ernsthaft in Betracht ziehen. Hat man sich für ein Objekt entschieden, kommen zum eigentlich Kaufpreis noch ein Vielzahl von Erwerbsnebenkosten hinzu. Dies sind die wichtigsten Kosten, die sie nicht außer Acht lassen sollten.

Der Kauf einer Immobilie nie ohne Sachverständigen

Wollen Sie ein Bestandsobjekt erwerben, sollten sie immer einen Sachverständigen beauftragen, der das Haus auf Herz und Nieren prüft. Baumängel sind insbesondere für Laien oft nicht zu sehen und kommen oft erst Jahre später zum Vorschein. Ein Sachverständiger prüft das Objekt auf eventuell vorhandene Mängel und kann abschätzen mit welchem Aufwand diese behoben werden können. Die Abrechnung seiner Dienste erfolgt entweder auf Stundenbasis oder auch erfolgsabhängig.

Nicht zu unterschätzen sind die Anbahnungskosten

Viele unterschätzen völlig die Kosten der Anbahnung eines Hauskaufes. So wird erst oft eine Vielzahl an Häusern besichtigt, zu denen man jeweils hinfahren muss. Dazu kommen die Fahrtkosten zu den einzelnen Terminen mit Maklern, Architekten, Notar und zu kreditgebenden Bank.
Doch damit nicht genug, wollen doch Notar, Makler und auch die Bank für ihre Leistungen entschädigt werden

Haussuche mithilfe eines Maklers

Ob nun der Käufer einen Makler beauftragt hat oder aber der Verkäufer, in jedem Falle will dieser provisionsabhängig bezahlt werden. Je nach Region übernehmen je der Käufer, Verkäufer oder beide zu meist gleichen Teilen die Kosten des Maklers. Die Höhe der Provision hängt ebenfalls oft von der Region ab, in der man eine Immobilie sucht.

Notarielle Beglaubigung ist Pflicht in Deutschland

Da man sein neues Haus nicht einfach in Tasche stecken und mitnehmen kann, muss eine andere Art des Besitzübergangs erfolgen. Erst durch die notarielle Beglaubigung kann ein Darlehen auf eine Immobilie in das Grundbuch eingetragen werden. Der Notar hat dabei die Pflicht den Kaufvertrag zu erstellen, diesen an den Verkäufer wie auch den Käufer zu entsenden und jeweilige Änderungswünsche zu berücksichtigen. Sind beide Parteien mit dem Vertrag einverstanden wird dieser vom Notar verlesen und in seinem Beisein unterschrieben. Anschließend erfolgt die notarielle Beurkundung. Außerdem ist der Notar für die Überwachung der Zahlung zuständig. Diese Arbeit will er natürlich vergütet haben, also müssen die künftigen Eigenheimbesitzer durchschnittlich noch einmal 1,5 bis 2 Prozent des Kaufpreises allein für den Notar aufbringen.

Die Bank bekommt nicht nur Zinsen für das Immobiliendarlehen

Nimmt man ein Darlehen auf, um den Kaufpreis für das Haus aufzubringen, fallen mehr an als nur die Zinsen auf die Finanzierungssumme. Kann man beispielsweise das Geld nicht sofort abrufen, muss man oft noch den sogenannten Bereitstellungszins in Kauf nehmen. Allerdings kann man in der Hinsicht mit seiner Bank verhandeln. Wer clever argumentiert, kann im besten Fall gar einen Verzicht der Bank erwirken.

Auch der Staat will Geld

Kommt es zu einem Hauskauf, muss man Grunderwerbssteuer entrichten. Diese ist unterschiedlich hoch in den einzelnen Bundesländern. In Bayern und Sachsen liegt die Grunderwerbsteuer noch bei 3,5 Prozent. In Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Saarland beträgt sie schon 4,5 Prozent und alle anderen Bundesländer verlangen 5 Prozent vom Kaufpreis. Das macht einen großen Unterschied. Beträgt der Preis für ihre Immobilie beispielsweise 150.000 Euro, müssen sie in Bayern 5.250 Euro an Steuern aufbringen, in Niedersachsen schon 6.750 Euro und Nordrhein-Westfalen 7.500 Euro.


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