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Stichtag 1. Januar 2009: Häuser kommen auf den Prüfstand

Das neue Jahr bringt eine Vielfalt an Gesetzesänderungen und Vorschriften. So benötigen alle Wohnimmobilien, die verkauft oder vermietet werden sollen, einen Energieausweis. Bislang galt diese Regelung nur für Wohngebäude, die vor dem Jahr 1966 gebaut wurden. Mit dieser Regelung sind aber auch Chancen verbunden, energetische Schwachstellen aufzuspüren und entsprechende Sanierungsmaßnahmen auf den Weg zu bringen. Eine Wertsteigerung und das nachhaltige Einsparen von Energiekosten sind überdies mit dem Energieausweis verbunden.

Der Trend geht allgemein dahin, dass die erweiterte Transparenz hinsichtlich der Nebenkosten auf einen großen Zuspruch stoßen und dazu beitragen, Geldbörse und Klima zu entlasten.
Anhand des Energieausweises kann jeder Immobilienbesitzer erfahren, wie groß die Menge ist, die an Heizkosten im ungünstigsten Falle zum Fenster hinaus gejagt werden. Dann wird es Zeit, längst überfällige Sanierungsmaßnahmen vorzunehmen.
Seit geraumer Zeit benötigen auch Gebäude mit bis zu vier Wohneinheiten und deren Bauantrag vor November 1977 gestellt wurde, einen Bedarfsausweis, wobei Besitzer von Neubauten diesen bereits seit 2002 vorlegen müssen.
Anders fallen die Kriterien eines Verbrauchsausweises aus; dieser gibt lediglich den Heizenergieverbrauch der Nutzer wieder. Dieser Ausweis ist deutlich günstiger als der bedarfsorientierte Ausweis und in der Regel werden dafür die Heizkostenabrechnungen der letzten drei Jahre benötigt, womit klar auf der Hand liegt, dass die Aussagekraft für den Nachnutzer entsprechend geringer ausfällt.
Wer objektive Zahlen will, sollte daher auf den bedarfsorientierten Ausweis bestehen, wenn die Immobilie gemietet oder gekauft werden soll. Auf der Grundlage zur Berechnung des Energiebedarfs werden unter anderem auch die genauen Abmessungen aller Außenflächen, die Angaben zur Heiztechnik wie auch die Dämmqualität der verwendeten Materialien im Haus heran gezogen.
Sanierungstipps ergänzen geplante Modernisierungsmaßnahmen, was auf der Basis des verbrauchsorientierten Ausweises nicht möglich ist, da die Gebäudedaten nicht einbezogen werden.


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