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Bausparkassen erleben durch Wohn-Riester Aufwärtstrend

Halten sich Banken und Versicherer bisher zurück beim Wohn-Riester, ist doch gerade bei den Bausparkassen ein positive Entwicklung zu sehen. Durch den Allfinanzierungsgedanken erschließen sich für diese ganz neue Möglichkeiten.

Das Wohn-Riester wurde rückwirkend zum ersten Januar 2008 eingeführt. Doch bisher hat es sich, zumindest für Banken und Versicherer, nicht wirklich gelohnt. Durch den erhöhten administrativen Aufwand wurden Kostenvorteile gleich wieder wett gemacht. Die Gewinner beim Kampf um Kunden und Verträge waren hier vor allem Bausparkassen, Genossenschaftsbanken und Sparkassen. Diese können mit dem Geschäft der Altersvorsorge auftrumpfen und ihren angeschlagenen Ruf als altmodisch und verstaubt wieder los werden. So lebt hier der Allfinanzgedanke auf und Berater können gezielt und umfassender auf die Bedürfnisse des Kunden eingehen. Dies ließ den Umsatz der Bausparkassen deutlich steigen. Vorteile bringt es aber auch den Kunden, denn diese können dank Förderung vom Staat innerhalb von 12 Jahren wieder schuldenfrei sein. Damit wird der Aufwärtstrend der Wohn-Riester-Nachfrage wohl weiter gehen. Das durch den Wohn-Riester belebte Geschäft der Bausparkassen macht Banken und Versicherern arge Konkurrenz. Für diese lohnt sich dieser vor allem deshalb nicht, da sie ihre erhöhten Kosten, zum Beispiel durch Eröffnung eines Wohnförderungskontos, an die Kunden weitergeben und so im Wettbewerb unterliegen.
Es gibt drei Varianten dieser Förderung: Einmal über einen Bausparvertrag oder durch ein Vorfinanzierungsdarlehen – diese beiden Varianten werden von den Bausparkassen angeboten. Daneben durch ein Darlehensvertrag, der von Banken und Versicherern angeboten wird. Diese Produkte müssen von der Bafin zertifiziert sein. Grundzulage sind 154 Euro im Jahr, für jedes Kind kommen noch einmal 185 Euro und für die ab 2008 Geborenen sogar 300 Euro hinzu. Außerdem bekommen unter 25 Jährige einen zusätzlichen Bonus von 200 Euro. Der Baufinanzierer muss mindestens 60 Euro im Monat und maximal 2100 Euro ansparen. Eine Einkommensgrenze gibt es bei dieser Förderung nicht und die Ersparnis kann bis zu 50.000 Euro betragen.


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