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Erst Unterstützung beim Wohn- Riester, dann Besteuerung

Vater Staat hilft Häuslebauern und Käufern von Wohneigentum mit Zulagen und steuerlichen Erleichterungen. Doch bei aller Euphorie darf niemand vergessen, dass der Fiskus im Rentenalter einen Teil davon zurück haben möchte.

Seit November des vergangenen Jahres stützt der Staat selbst genutztes Wohneigentum mit Wohn- Riesterverträgen. Was bis dahin nur der Förderung einer privaten Zusatzrente diente, kann jetzt in das eigene Häuschen oder die Eigentumswohnung fließen. Beim Wohn- Riester gilt jedoch, entnommenes Sparguthaben zum Eintritt in den Ruhestand wieder zurück zu zahlen. Doch geboten wird auch die Chance, von staatlichen Zulagen und Steuergeschenken zu profitieren. Wer die volle Förderung nutzen will, sollte vier Prozent vom Bruttojahreseinkommen in den Vertrag einzahlen.
Wer den Wohn- Riester einsetzen will, kann in einzelnen Fällen bis zu 50.000 Euro einsparen. Bausparkassen liegen derzeit mit Verträgen gut im Rennen. Doch die nachgelagerte Besteuerung kann vielfach auch Kopfzerbrechen machen, denn ab dem Rentenbeginn muss fiktives Kapital, das auf einem Wohnförderkonto gesammelt wurde, besteuert werden. Bis zum 85. Lebensjahr muss der Rentner dieses mit seinem individuellen Steuersatz versteuern und derjenige, der alles auf einen Schlag mit dem Beginn der Verrentung zahlt, erhält einen attraktiven Rabatt in Höhe von 30 Prozent.
Anders als bei der herkömmlichen Rente profitiert man also nicht von einer Zusatzrente. Zu beachten ist, dass die nachgelagerten Steuerzahlungen das Budget schmälern.


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