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Riester- Förderung ausgeweitet auf Wohneigentum

Das Eigenheimrentengesetz (EigRentG) vom Sommer 2008 war die längst fällige Konsequenz aus der bislang gern genutzten Riester- Rente. Als wertvoller Baustein für die Finanzierung der eigenen vier Wände soll der Wohn- Riester nun für Erleichterungen sorgen.

Belohnt wird nun der Neubau oder Kauf einer selbst bewohnten Immobilie, die nach dem Ende des Jahres 2007 erworben wurde. Das Wohneigentum muss sich jedoch auf bundesdeutschem Boden befinden und der Hauptwohnsitz des Eigentümers sein.
Zu den Vorzügen des Eigenheimrentengesetzes gehört, dass die Tilgung von Immobilienkrediten in der Regel genauso behandelt werden, wie die herkömmlichen Altersvorsorgebeiträge, um den Käufer von Wohneigentum bei der Finanzierung direkt zu entlasten.
Wer sich vor der Verabschiedung des Eigenheimrentengesetzes schon für einen Riester- Vertrag entschieden hatte, kann jetzt einen Betrag von bis zu 75 Prozent oder auch den kompletten Betrag für seine Immobilie verwenden. Vorteil hierbei: der entnommene Betrag muss nicht zurück gezahlt werden. Wurden Verträge vor dem 1. Januar 2008 geschlossen, greift eine Übergangsregelung. Riester- Sparer die dann Geld aus ihrem Vertrag entnehmen wollen, müssen eine Mindestsumme von 10.000 Euro entnehmen. Jeder rentenversicherungspflichtige Erwachsene erhält 154 Euro und Kinder, die vor dem Jahr 2008 geboren sind, erhalten 185 Euro. Nachwuchs, der ab 2008 zur Welt gekommen ist, erhält gar 300 Euro jährlich.
Wer die vollen Zulagen erhalten will, muss zusammen mit allen Zulagen vier Prozent seines sozialversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens einzahlen, wobei der Höchstbetrag bei 2.100 Euro liegt. Wer zu Beginn des Beitragsjahres das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, erhält zudem einen Einsteigerbonus in Höhe von 200 Euro. Beantragt werden muss der Bonus nicht; automatisch mit der Grundzulage wird dieser Betrag gutgeschrieben.
Wie bei anderen Riester- Produkten auch, muss beim Wohn- Riester nachgelagert besteuert werden. Sind die Beiträge in der Einzahlungsphase noch steuerfrei, muss in der Auszahlungsphase nachgelagert versteuert werden. So werden alle geförderten Tilgungsbeträge auf einem Wohnförderkonto erfasst und jährlich mit zwei Prozent verzinst. Zum Beginn der Verrentung kann der Riester- Sparer dann frei wählen, ob die Steuerschuld auf einen Schlag beglichen werden soll, oder über Jahre verteilt gezahlt werden soll. Bei einer sofortigen Zahlung winkt ein Nachlass in Höhe von 30 Prozent.


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