Baufinanzierung

News » Wohn- Riester » Riester-Produkte, wie Wohn-Riester sollen günstiger werden

Riester-Produkte, wie Wohn-Riester sollen günstiger werden

Zur beliebtesten Altersvorsorge gehören immer noch die eigenen vier Wände. Der seit 2008 bestehende Wohn-Riester fördert dieses Vorhaben. Doch noch immer werden die hohen Kosten bemängelt. Bei einer Immobilienfinanzierung mit Riester-Förderung besteht also ein hoher Beratungsbedarf.

Die Kosten bei Riester-Produkten sind immer noch zu hoch und dazu auch noch unübersichtlich. Das Bundesarbeitsministerium hat den Anbietern von Riester-Versicherungen deshalb schon mit einer Deckelung von Gebühren gedroht. Denn Verwaltungsgebühren sind zu hoch und ein eventueller Wechsel, zwar durchaus möglich aber aufgrund hoher Wechselkosten unrentabel.
Durch die staatlichen Zuschüsse ist die Riester-Rente ein beliebtes Altersvorsorgeprodukt. Mit einer Grundzulage von 154 Euro und eine Kinderzulage von 185 Euro bzw. für die ab 2008 Geborenen 300 Euro Zulage sehr begehrt. Daneben erhalten Riester-Sparer unter dem 25. Lebensjahr einen zusätzlichen Bonus von 200 Euro. Die Riester-Rente gibt es in verschiedenen Anlageformen, wie einer Rentenversicherung, Aktienfonds und Banksparplan und seit 2008 gibt es nun auch den Wohnriester. Das eigene Häuschen war schon immer eine beliebte Altersvorsorge und durch staatliche Förderung noch begehrter.
Bei Riester-Produkten kam es trotzdem zu zahlreichen Verbraucherbeschwerden. Diese haben anscheinend zu einem Umdenken in Regierungskreisen geführt. Denn auf einmal wird sogar radikal vom Marktversagen gesprochen. Viele Produkte sind zu teuer und der Verbraucher wird nicht hinreichend genug über Nutzen und Kosten aufgeklärt. Besonders bemängelt werden die Kosten bei Vertragsabschluss und Vertragswechsel. Hier landen die Fördergelder nicht selten auf Umwegen als Provision bei den Anbietern und bei den eigentlichen Riester-Sparern verpufft der Anreiz.
Diese Mängel zeigen auf, dass ein enormer Beratungsbedarf für die private Altersvorsorge besteht. Denn für den Verbraucher sind nicht nur die Preise verschwommen, auch ob der Bank-Berater ein unabhängiger Berater ist oder im Auftrag eines Unternehmens agiert, um seine Provision zu maximieren, ist nicht klar. Gefordert werden Preisschilder für die Produkte, mit Auflistung aller Kosten. Daneben ist die Offenlegung der Provisionen der Berater, sowie eine Verbesserung der Beratungsleistung von Verbraucherzentralen nötig. Als Verbraucher kann man sich aber auch vorab schon einmal auf einschlägigen Verbraucherportalen im Internet informieren und unverbindlich vergleichen.


« vorheriger Beitrag | nächster Beitrag »


» einen Finanzierungsvergleich anfordern

» Beratung von einem unabhängigen Fachmann

» jetzt Kaufpreis senken Angebot anfordern

» die aktuellen Bauzinsen ansehen

» Bausparen beim Testsieger

Finden Sie uns bei Google+

Kategorien

Archiv





© 2005-2012 baufinanzierung-vergleich24.de - Ein Produkt der finads GmbH