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Vater Staat sitzt wieder mit im Boot

Nun ist es soweit- die ersten staatlich geförderten Bausparverträge werden angeboten und wer clever finanzieren will, sollte die Riester- Förderung unbedingt mitnehmen.

Bislang konnte der Verbraucher seit 2002 auf die klassischen Riester- Produkte zurück greifen. Bank-, Fondssparpläne wie auch Versicherungen dienen seitdem als zusätzliche Absicherung und Ergänzung für das Alter.
Steuerersparnisse und staatliche Zulagen sollen jetzt auch den Erwerb von Wohneigentum wieder attraktiver machen. Schließlich rechnen sich Riester- Förderungen nahezu für jeden. Seit dem 1. November gilt, dass rund 450 Wohn- Riester- Produkte zertifiziert sind. Dafür zeichnet sich die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) verantwortlich. Doch darf niemand die Bedingungen außer Acht lassen, die mit dem Wohn- Riester verknüpft sind. So muss die Wohnimmobilie in Deutschland liegen und selber genutzt werden.
Als wichtiger Stichtag für die Förderung gilt der 1. Januar 2008. Bis zu diesem Datum gilt die Förderung rückwirkend. Derjenige, der sich früher für die eigenen vier Wände entschlossen hat, fällt nicht mehr unter diese Kriterien, kann jedoch, falls vorhanden, den klassischen Riester- Vertrag nutzen, um das Eigenkapital für eine Baufinanzierung zu erhöhen.
Riester- Darlehen sind eher noch die Ausnahme; nicht alle Kreditinstitute bieten dieses Produkt an, während der Anleger die Möglichkeit hat, aus einer Fülle von Bausparverträgen zu wählen. Doch wie bei allen finanziellen Transaktionen muss der Kunde auch hierbei Vergleiche anstellen. Einige Anbieter verlangen Konto- und Darlehensgebühren und wer einsparen will, sollte sich mehrere Offerten einholen. Voreilige Entschlüsse müssen nicht sein, denn bis zum Jahresende hat jeder Verbraucher Zeit, einen Riester- Vertrag abzuschließen. Dann winken immer noch die maximalen Zulagen, wenn wenigstens vier Prozent des Bruttoeinkommens des Vorjahres abzüglich der staatlichen Zulagen eingezahlt werden. Bis zu einer Höchstsumme von 2.100 Euro können dann in den Riester- Vertrag eingezahlt werden, um in den Genuss aller Vorteile zu gelangen. Grundsätzlich gilt auch bei der Riester- Förderung, dass der Fiskus mit am Tisch sitzt. Das Prinzip lautet hier: nachgelagerte Besteuerung. Wer sich für den Wohn- Riester entscheidet, erhält ein fiktives Wohnförderkonto, auf das Zulagen wie auch Beiträge fließen, die mit zwei Prozent verzinst werden. Wird die Steuerschuld dann im Alter fällig, kann sich der Sparer zwischen zwei Rückzahlungsvarianten entscheiden. Zum einen kann die Steuerschuld in einer Summe zurück gezahlt werden, um den attraktiven Bonus von 30 Prozent mitzunehmen und andererseits ist eine jährliche Zahlung bis zum 85. Lebensjahr möglich.


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