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Vorsorgemöglichkeit wird erweitert

Wurden bisher lediglich die drei klassischen Vorsorgemodelle Banksparpläne, Rentenversicherung und Fondsparpläne staatlich gefördert, ist nun seit geraumer Zeit eine weitere Variante hinzu gekommen- die Eigenheimrente.

Gefördert werden dann direkte Tilgungsleistungen, um die eigenen vier Wände leichter entschulden zu können.
Seit Juli 2008 ist das neue Gesetz rückwirkend bis zum Jahresanfang in Kraft getreten, doch verlangt der Gesetzgeber eine Zertifizierung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Somit sind Banken und Sparkassen erst ab dem 1. November berechtigt, zertifizierte Eigenheimkredite und Bauspardarlehen anbieten zu können. Das grundlegende Prinzip beinhaltet, dass der Eigenanteil wie auch die staatliche Förderung nicht mehr einzig und allein für die Geldrente angespart werden können, sondern für die laufenden Kredittilgungen eingesetzt werden.
Ebenso besteht die Chance, diese Riester-Förderung für den Erwerb weiterer Geschäftsanteile an einer Wohnungsgenossenschaft zu nutzen. Doch muss das Ziel immer sein, dass vor dem Hintergrund des Erwerbs der Genossenschaftsanteile Mietzahlungen im Rentenalter reduziert werden, um von einer Rentenzahlung in Form einer verminderten Miete profitieren zu können. Bislang fehlen auch für diese Variante der Riester-Förderung fehlen staatlich zertifizierte Genossenschaftsmodelle.
Wer einen herkömmlichen Riester- Vertrag abgeschlossen hat, geht dennoch nicht leer aus; das neue Eigenheimrentengesetz lässt hier einen entsprechenden Spielraum zu. So kann jeder zu Beginn der Auszahlungsphase Kapital aus dem Vertrag entnehmen, um die vorhandene Immobilie zu entschulden, um das Ziel des schuldenfreien Wohnens im Alter anzuvisieren.
Nicht ohne Probleme verläuft jedoch ein vorzeitiger Verkauf der selbst genutzten Immobilie. Grundsätzlich ist dann von einer förderschädlichen Verwendung die Rede und die bis zu diesem Zeitpunkt genutzten staatlichen Fördergelder müssen zurück erstattet werden. Als ebenso förderschädlich erweist sich die Vermietung der eigenen vier Wände. Kann der Eigentümer nicht zweifelsfrei nachweisen, dass der Wohnraum lediglich über einen begrenzten Zeitraum vermietet wird, muss der Förderanteil zurück gezahlt werden.


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