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Nachgelagerte Besteuerung auch beim Wohn- Riester?

Grundsätzlich gilt bei allen Riester- Produkten, dass mit dem Eintritt in den Ruhestand auch der Fiskus die Hand offen hält- dann greift die sogenannte nachgelagerte Besteuerung.

Bis zur Verrentung gelten alle Beiträge als steuerfrei und erst in der späteren Auszahlungsphase muss nachgelagert versteuert werden.
Etwas anders gestalten sich die Faktoren beim Wohn- Riester. Wer die Eigenheimrente vereinbart hat, zahlt natürlich keine Geldbeträge Monat für Monat, die versteuert werden müssen, sondern alle geförderten Tilgungsbeträge werden auf einem sogenannten Wohnförderkonto erfasst. Hierfür fällt eine zweiprozentige Verzinsung an und dies bis zum Eintritt in den Ruhestand.
Für diese Summe muss der Riester- Sparer dann letztendlich Steuern zahlen.
Wer entsprechend liquide ist, kann mit dem Beginn seiner Renten auch die gesamte Steuerschuld auf einen Schlag bezahlen. Dann winkt ein attraktiver Nachlass, sodass lediglich auf 70 Prozent der auf dem Wohnförderkonto erfassten Betrage Steuern zu zahlen sind. Ausschlaggebend ist dann immer der individuelle Steuersatz, der bei den meisten Zeitgenossen im Alter niedriger ist, als im aktiven Erwerbsleben.
Wer seine Steuerlast "abstottern" will, kann sich Zeit lassen. Über einen Zeitraum von höchstens 25 Jahren und bis spätestens zur Vollendung des 85. Lebensjahres muss dann alles versteuert sein.


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